2026-07-08

Hitzewellen verändern Häuser und Terrassen. Kunden entscheiden sich immer häufiger für außenliegende Sonnenschutzsysteme

Hitzewellen verändern Häuser und Terrassen. Kunden entscheiden sich immer häufiger für außenliegende Sonnenschutzsysteme

Immer heißere Sommer erhöhen die Bedeutung von Lösungen, die direkte Sonneneinstrahlung begrenzen, bevor sie zur Überhitzung von Räumen führt und den Nutzungskomfort auf Terrassen, Balkonen oder in den Außenbereichen von Restaurants beeinträchtigt. Aluprof baut sein Markisenangebot als außenliegende Sonnenschutzsysteme aus, die vor großen Glasflächen, auf Balkonen und Terrassen sowie in gewerblich genutzten Außenbereichen Schatten spenden.

Das Ausmaß dieses Trends ist Teil des breiteren Kontextes des Klimawandels. Laut dem Bericht European State of the Climate 2024, der vom Copernicus Climate Change Service (C3S) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erstellt wurde, war 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in Europa. Seit den 1980er-Jahren erwärmt sich der Kontinent zudem etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Die zunehmende Zahl sehr heißer Tage verändert die Anforderungen an den Schutz von Gebäuden. Nutzer suchen immer häufiger nach Möglichkeiten, eine sommerliche Überhitzung von Innenräumen zu vermeiden und Außenbereiche zugleich komfortabel zu nutzen. Auch bei der Planung und Modernisierung von Gebäuden gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Die überarbeitete EPBD-Richtlinie legt einen stärkeren Schwerpunkt auf die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in Europa – nicht nur im Hinblick auf den Heiz-, sondern auch auf den Kühlbedarf.

In der modernen Architektur kommen zunehmend großflächige Verglasungen zum Einsatz. Sie maximieren den Tageslichteinfall, erhöhen jedoch zugleich das Risiko einer Überhitzung der Innenräume. Bei großen Glasflächen mit Zugang zur Terrasse hängt der sommerliche Komfort vor allem davon ab, wie viel Sonneneinstrahlung bereits abgefangen wird, bevor sie auf die Verglasung trifft. Passend ausgewählte Sonnenschutzsysteme wie Markisen spenden genau dort Schatten, wo Nutzer ihn benötigen: über einem Ruhebereich, vor dem Ausgang zum Garten, auf dem Balkon oder im Außenbereich eines Gastronomiebetriebs. Die Lösung ist einfach, ihre Wirksamkeit hängt jedoch von der richtigen Wahl der Konstruktion, des Ausfalls und des Markisentuchs ab.

Agata Brandt, Koordinatorin für Schulungen und technischen Support, Aluprof Sun Shading Solutions.

Außenliegender Schutz: Schatten, bevor die Sonne auf die Verglasung trifft

Außenliegende Sonnenschutzsysteme halten die Sonnenstrahlen ab, bevor sie auf die Verglasung treffen – also an der Stelle, an der sich solare Wärmeeinträge in Innenräume am wirksamsten begrenzen lassen. Der Whole Building Design Guide weist darauf hin, dass eine fachgerecht geplante Verschattung solare Wärmeeinträge und den Kühlbedarf von Gebäuden reduzieren kann. Die Internationale Energieagentur zählt außenliegende Verschattung zu den passiven Planungsmaßnahmen, die Lösungen zur Steigerung der Kühleffizienz ergänzen.

Eine Markise ersetzt kein energetisches Gebäudekonzept. Sie kann jedoch zu einem praktischen und für den Nutzer unmittelbar spürbaren Bestandteil dieses Konzepts werden: Sie spendet Schatten auf der Terrasse, reduziert die direkte Sonneneinstrahlung in der Nähe von Glasflächen und ermöglicht es, die Bereiche rund um das Haus oder den Betrieb länger und komfortabler zu nutzen.

Komfort zu Hause, auf dem Balkon und in Außenbereichen

Bei Einfamilienhäusern schützt die Markise den an Wohnraum oder Garten angrenzenden Ruhebereich. In Wohnungen erhöht sie die Nutzbarkeit des Balkons, insbesondere bei starker Sonneneinstrahlung. In Restaurants, Cafés und Hotels trägt sie zum Komfort von Außenbereichen und Terrassen bei – ein Aspekt, der im Sommer sowohl für Gäste als auch für die Organisation der Fläche wichtig ist.

Aluprof versteht Markisen als eine Lösungskategorie, die an den jeweiligen Einsatzort angepasst werden sollte. Das Angebot umfasst Modelle für Terrassen, Balkone und Fenster sowie Seitenmarkisen in verschiedenen Ausführungen. Modelle wie Palladio, Dakar, Italia oder Bora decken unterschiedliche Anwendungsszenarien ab: von der Verschattung einer großen Terrasse über den Schutz eines Balkons bis hin zum seitlichen Schutz vor Sonne und Wind. Allen gemeinsam ist die Aufgabe, Licht und Schatten im Tagesverlauf zu regulieren, ohne die Aussicht vollständig zu verdecken.

Langlebigkeit, Ästhetik und Umweltvorteile

Auch Langlebigkeit und Ästhetik bleiben entscheidend. Aluprof fertigt die Markisenkonstruktionen aus stranggepresstem Aluminium und bietet die Markisentücher in 150 Designs an. So lässt sich das Sonnenschutzsystem auf den Charakter der Fassade oder die Gestaltung der Terrasse abstimmen. Aluminium ist nicht nur aus konstruktiver, sondern auch aus ökologischer Sicht von Bedeutung: Der CO₂-Fußabdruck der Aluminiumprofile von Aluprof beträgt 2,31 kg CO₂e/kg. Markisentücher begrenzen die direkte Einwirkung der Sonnenstrahlen, reduzieren die Menge an Licht und Wärme, die in den geschützten Bereich gelangt, und erhalten zugleich den Nutzungskomfort im Außenbereich. Wasserdichte Acrylgewebe weisen eine erhöhte Beständigkeit gegen eindringendes Wasser auf, die etwa einer Wassersäule von 1.000 mm entspricht. Darüber hinaus sind sie nach Oeko-Tex® zertifiziert. Dies bestätigt, dass sie auf Substanzen geprüft wurden, die für Nutzer potenziell schädlich sein könnten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich die Bedienung an individuelle Bedürfnisse anpassen lässt: Markisen können manuell oder automatisch gesteuert werden.

Die Konstruktion einer Markise ist von grundlegender Bedeutung. Nutzer nehmen jedoch auch die Farbe des Tuchs, die Form der Kassette und das Erscheinungsbild des eingefahrenen Sonnenschutzes wahr. Daher sollte die Wahl des Systems technische Parameter und die Architektur des Gebäudes miteinander verbinden.

– Agata Brandt, Aluprof Sun Shading Solutions.

Sommerlicher Komfort als Bestandteil der Gebäudeplanung

Außenliegende Sonnenschutzsysteme verbinden die Perspektive des Nutzers, der Schatten und Komfort sucht, mit der Sicht von Planern und Bauherren, für die sommerlicher Wärmeschutz, die Widerstandsfähigkeit von Gebäuden gegen Überhitzung und ein verantwortungsvoller Energieeinsatz immer wichtiger werden. Angesichts zunehmend heißer Sommer sind Markisen nicht mehr nur ein Zubehör für die Terrasse. Sie werden zu einem konkreten Instrument, mit dem sich der Gebäudekomfort in den heißesten Monaten des Jahres verbessern lässt.

Über Aluprof

Aluprof ist ein polnischer Hersteller von Aluminiumsystemen für den Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau. Das Unternehmen bietet Fenster- und Türsysteme, Fassaden-, Brandschutz- und Sonnenschutzsysteme sowie Pergolen für moderne, energieeffiziente Gebäude an. Als Teil der Grupa Kęty ist Aluprof auf internationalen Märkten tätig und unterstützt Architekten, Bauherren, Bauunternehmen und Verarbeiter bei der Umsetzung technisch anspruchsvoller Projekte.

Weitere Informationen: https://aluprof.com/

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