Der Entwurf von Zygmunt Stępiński hob sich von Anfang an von der umgebenden Bebauung ab. Das dominierende Element war die verglaste Fassade, die dem Baukörper visuelle Leichtigkeit verlieh und den Innenraum zum städtischen Raum hin öffnete. In den 1960er Jahren war dies ein deutliches Zeichen des Wandels – der Abkehr von geschlossenen, schweren Formen hin zu einer transparenteren und zugänglicheren Architektur. Auch die Details spielten eine wichtige Rolle: türkisfarbene Keramikfliesen und geometrische Verzierungen nach einem Entwurf von Stanisław Kucharski. Gerade die präzise gestalteten Proportionen, der Rhythmus der Aufteilung und die Kombination der Materialien bestimmten den einzigartigen Charakter des Gebäudes.
In den folgenden Jahren verlor der Pavillon an Bedeutung, und seine Zukunft blieb ungewiss. Unter den in Betracht gezogenen Konzepten tauchten auch Pläne für seinen Abriss auf. Letztendlich entschied sich der Investor – die Gesellschaft SIENNA 111 – für den Erhalt des Gebäudes und dessen vollständige Modernisierung. Für das Konzept war das Büro AMC – Andrzej M. Chołdzyński verantwortlich, während Bernatek Architekci für die Umsetzung und das endgültige Erscheinungsbild des Gebäudes zuständig war. Von Anfang an war eines klar: Es ging nicht darum, eine neue Interpretation von Cepelia zu schaffen, sondern ihren modernistischen Charakter so originalgetreu wie möglich wiederherzustellen.
Bei der Architektur des Spätmodernismus sind Elemente von größter Bedeutung, die auf den ersten Blick oft unsichtbar bleiben:
Sie entscheiden darüber, ob das restaurierte Objekt tatsächlich den Charakter des Originals bewahrt, weshalb die Sanierung des Cepelia-Pavillons weitgehend eine Arbeit an der Präzision war. Und genau hier spielte die Aluminiumfenster- und -türkonstruktion eine entscheidende Rolle.
Bei einer Sanierung wie der von Cepelia sind Elemente von enormer Bedeutung, die oft im Hintergrund bleiben, in der Praxis jedoch über die Wahrnehmung der gesamten Architektur entscheiden. Eines davon sind Aluminiumlösungen – sie sind dafür verantwortlich, dass die Fassade des Gebäudes ihre Proportionen, ihre Leichtigkeit und den Rhythmus der Gliederung beibehält.
Im Pavillon kamen Aluprof-Lösungen zum Einsatz:
Ihre Rolle in diesem Projekt geht jedoch über die rein technischen Parameter hinaus. Unter anderem dank ihnen war es möglich, den Charakter des Gebäudes zu bewahren und es gleichzeitig an moderne Anforderungen anzupassen.
Die eingesetzten Aluprof-Lösungen ermöglichten unter anderem:
Dadurch gelang es, das gesamte Projekt in eine stimmige Umsetzung zu überführen, bei der moderne Technologie den ursprünglichen Charakter der Architektur unterstützt, anstatt ihn zu stören.
Nach Abschluss der Arbeiten erhielt der Pavillon eine neue Funktion als Flagship-Store von Empik. Neben den Verkaufsflächen entstanden Lesebereiche und Orte für Autorenlesungen. Wichtig ist, dass die neue Funktion die Architektur nicht dominiert. Dank der Beibehaltung der offenen, verglasten Form bleibt der Innenraum weiterhin stark mit dem städtischen Raum verbunden – genau so, wie es im ursprünglichen Entwurf vorgesehen war.
Das Beispiel Cepelia zeigt deutlich, dass die Sanierung modernistischer Gebäude nicht nur in der Erhaltung des Baukörpers besteht. Entscheidend ist die Bewahrung dessen, was schwerer zu erfassen ist: Proportionen, Rhythmus und der Eindruck von Leichtigkeit. Bei solchen Projekten sind Aluminiumfenster, -türen und -fassaden nicht mehr nur ein technisches Element. Sie werden zu einem Werkzeug für die präzise Wiederherstellung der Architektur.
Dank der Verwendung von Aluprof-Produkten war es möglich, zwei scheinbar widersprüchliche Ziele zu vereinen:
Genau dieser Ansatz sorgt dafür, dass Cepelia nicht als Rekonstruktion, sondern als authentisches Gebäude in die Stadt zurückkehrt, das seine Identität bewahrt und für weitere Jahrzehnte der Nutzung bereit ist.
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